Fasching bei den WiWö und GuSp


Dieses Jahr feierten wir wieder gemeinsam mit den WiWö und GuSp Fasching in unserem Heim. Da es dieses Jahr kein Motto gab, hatten sich alle nach ihrem eigenen Wunsch kreativ verkleidet. Die Kinder und Jugendlichen wurden in vier verschiedene Gruppen durchgemischt und durften verschiedene Stationen bewältigen. Es gab spannendes Topfschlagen, Schokolade schneiden in Haube und Handschuhen, Brezeln essen und zu guter letzt Reise nach Jerusalem. Natürlich gab es auch leckere Faschingskrapfen für alle!

Wintergaudi bei den GuSp

In der ersten Heimstunde im neuen Jahr 2024 nutzten wir GuSp den Schnee aus, um wieder Bobfahren zu gehen. Mit den Bobs und Rutschtellern vollbepackt machten wir uns am Weg zur Wiese nahe dem Wald. Dort angekommen ging es direkt los und es wurde frei den Berg runtergefahren. Auch durften Rennen gegeneinander nicht fehlen. Zum Abschluss gab es dann noch eine Schneeballschlacht.

Prosit Neujahr!

Um dem neuen Jahr einen gebührenden Empfang zu bereiten, haben wir auch heuer zu unserer berühmtberüchtigten KW1-Party geladen. Sämtliche RaRo-Gruppen aus dem Flachgau beehrten uns am ersten Samstag des noch jungen 2024 mit ihrer Anwesenheit. Am Programm standen Spiel, Spaß und das Knüpfen neuer Kontakte genauso, wie das Pflegen bereits bestehender. Darüber  hinaus durften wir Henndorfer im Rahmen eines Pubquiz‘ den anderen Gruppen unser Heim vorstellen.

Für Speis‘ und Trank war ausreichend gesorgt, und für all jene, die im Laufe des Abends an ihrer Fahrtüchtigkeit zu zweifeln begannen, stand eine Übernachtungsmöglichkeit mit inkludiertem Frühstück am darauffolgenden Morgen bereit.

Die Pfadis beim Krampuslauf

Am 26. November durften wir dem diesjährigen Krampuslauf beiwohnen, der nach COVID-bedingter Pause heuer bereits zum zweiten Mal wieder stattfinden konnte, und die Besucher*innen an unserem Stand mit Glühwein, Punsch, belegten Brötchen und Kuchen versorgen. Das infernalische Aufgebot von Krampussen, Hexen und allerlei sonstiger finstrer Gestalten schuf eine elektrisierende Atmosphäre, die Groß und Klein gleichermaßen in ihren Bann zog.

Nach dem (auch musikalisch) spektakulären wilden Treiben begannen wir langsam, unser Equipment wieder ins Heim zu verfrachten, während einige von uns gestellte Ordner den Spuk hautnah und bis zum Schluss miterlebten.

Nachwuchs im RaRo-Heim

Im Oktober durften wir vier neue Ranger in unseren Reihen willkommen heißen. Drei derselben hatten die Möglichkeit, sich am 14. des Monats einer ordnungsgemäßen Überstellung zu unterziehen; und das war so:

In den Wochen der Vorbereitung hatten wir eine Rally durch Henndorf geplant, im Zuge derer die Anwärterinnen diverse Challenges zu bewältigen hatten. So durften sie beispielsweise im Rahmen eines Ratespiels uns Alteingesessene, bei einer Schätzaufgabe das RaRo-Heim und die Bar kennenlernen, gemeinsam mit einer Gruppe Passanten eine virtuose Gesangsperformance abliefern und sich an unserer improvisierten Mocktail-Bar den Magen verderben – und all das unter erschwerten Umständen: eine der zu Überstellenden hatte sich kurze Zeit zuvor eine Beinverletzung zugezogen, es jedoch trotz Gipsfuß gewagt, sich der Herausforderung zu stellen. Und wir wären schließlich keine ernstzunehmenden Pfadfinder*innen, fänden wir nicht auch hierfür eine Lösung. Mit ausgepolsterter Karretta (pfadf.: Schubkarre) zogen schließlich eine Lädierte und zwei Motivierte los, ihren Pfad zu finden.

Wieder und wieder stellten unsere RaRo-Anwärterinnen ihre Findigkeit und Bereitschaft zum Abenteuer unter Beweis, bis wir uns schließlich zu Genüge der Ernsthaftigkeit ihres Anliegens vergewissert hatten und beschlossen, sie in unsere Heiligen Hallen zu führen. Da „Reibungslosigkeit“ aber bekanntlich keine Pfadi-Vokabel ist, brach just beim ersten Schluck des letzten Mocktails ein erbarmungsloser Regenschauer über uns herein. In Windeseile bauten wir ab, was abzubauen war – eine erste Teambuilding-Übung, wenn man so will – und brachten unsere Schäfchen ins Trockene. Im Heim angekommen belohnten wir uns mit hausgemachten Wraps und ließen den Abend entspannt ausklingen.

Überstellung WiWö-GuSp: Das Abenteuer geht weiter

Traditionell fanden Anfang des Pfadi-Jahres wieder unsere Überstellungen statt. Diese werden jedes Jahr von den Kinder und Jugendlichen geplant und durchgeführt. 

Dieses Jahr überlegten sich die Patrullen je zwei spannende Aufgaben für unsere (noch) WiWö. Unsere Guides und Späher haben sich den Wald als Ort der Überstellung ausgesucht. Die Wichtel und Wölflinge wurden von zwei GuSp beim Pfadi-Heim abgeholt und in der Zwischenzeit sind alle Vorbereitungen  im Wald abgeschlossen worden. 

Die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß bei der Überstellung und alle meisterten erfolgreich die Challenges. Somit konnten wir unsere Neuankömmlinge bei den zehn- bis dreizehnjährigen willkommen heißen.

Beim Heim wieder angekommen verabschiedeten wir uns von unseren ältesten GuSp mit einem Ruf. Auf diese wartete bereits die CaEx-Überstellung mit Übernachtung am nächsten Tag. 


Das Jahr beginnt: Startfest 2023

Mitte September veranstalteten die Henndorfer Pfadfinder nach jahrelanger Pause wieder das Startfest. Dazu waren alle Mitglieder und deren Eltern herzlich eingeladen. Wir freuten uns, dass wir auch einige neue Gesichter beim Startfest begrüssen durften. Es gab viele aufregende und spannende Stationen für Kinder und auch Eltern, bei denen alle ihr Können auf die Probe stellen konnten. Bei jeder gemeisterten Station bekamen die Teilnehmer einen weiteren Stempel auf eine Karte, die am Ende in eine Gewinnbox geworfen wurde. Am Abend wurden dann zufällig Stempelkarten gezogen und man konnte tolle Preise gewinnen. Weiters gab es, wie bereits bei den vorherigen Startfesten, eine Grillerei. Kurt verköstigte sowohl die Besucher als auch Leiter exzellent. Wir freuen uns schon alle auf ein spannendes und abenteuerliches Pfadi-Jahr 2023/2024.

Die Ranger und Rover auf der Teubermühle


Ende Juli waren wir RaRo auf unserem letzten Abenteuer für dieses Pfadfinder-Jahr. Wir fuhren gemeinsam mit den Oberndorfer RaRo auf die Teubermühle am Gaisberg.
Zuerst besorgten wir noch ein paar Zutaten für das Essen am Wochenende, danach ging es bereits direkt zur Mühle. Dort angekommen richteten wir uns im Haus unseren Schlafplatz ein und entfachten im Garten ein Lagerfeuer.
Am Samstag wanderten wir in die, nicht weit entfernt gelegene, Ebenau und besuchten den PUR Landeslagerplatz, auf dem wir im letzten Sommer tolle Tage erleben durften und sprangen dort in einen nahe gelegenen Bach zur Abkühlung. Daraufhin machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Quartier. Mit unseren Obern- dorfer Freunden kochten wir noch am Lagerfeuer und saßen bis spät am Abend zusammen.

Sommerlager der Wichtel, Wölflinge, Späher und Guides in Waidhofen an der Ybbs

Am 15. Juli versammelten sich die WiWö und GuSp beim Pfadfin- derheim in Henndorf, um für eine Woche auf große Fahrt nach Waidhofen an der Ybbs zu starten.
Der dortige Lagerplatz liegt ein Stück außerhalb der Stadt an der Url, einem kleinen, super zum Abkühlen geeigneten Bach, den wir bei den sehr sommerlichen Temperaturen in unserer Lagerwoche, regelmäßig beehrten. Vor der ersten Badesession wurden die Zelte für die GuSp aufgebaut und die WiWö bezogen die hölzernen Tipis.


Einen Tisch aus Rundhölzern und Schwartlingen mit einem schattenspendenden Dach (sehr wichtig!) konnten wir am ersten Tag auch schon teilweise aufbauen.
Am Sonntagabend, nachdem der Lagerplatz bereits sehr wohnlich eingerichtet war, wanderten wir das erste Mal in die Stadt Waidhofen. Einen Umweg wegen eines aktuell nicht begehbaren Wanderweges mussten wir dabei in Kauf nehmen, dann ließen wir uns von einem Nachtwächter die schöne mittelalterliche Siedlung zeigen.


Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit Workshops, jeder durfte sich einen aussuchen. So bauten wir eine supergemütliche „Hollywoodschaukel“ aus Rundhölzern und Seilen. Einige lernten, wie ein Feuer richtig angelegt und auf welche Arten es entzündet werden kann. Holz sägen und hacken stand auch am Programm. Dazu durften alle, die diesen Workshop belegt hatten eine Schüssel aus einem Holzstück ausbrennen.
Die Köche kreierten zwei äußerst schmackhafte mehrgängige Menüs, Mengenberechnung und Einkauf gehörten natürlich auch dazu.


Am Abend versammelten wir uns meistens am Lagerfeuer, einmal gemeinsam mit Waidhofener Pfadfindern, die wir letztes Jahr am PUR22 kennen gelernt hatten.
Ein andermal durften einige von uns ihr Pfadfinderversprechen ablegen und tragen jetzt auch stolz das Pfadfinderhalstuch, und geschaffte Erprobungen und Herausforderungen wurden mit passenden Abzeichen belohnt.


Einen Tag verbrachten wir nochmals in Waidhofen, die GuSp erkundeten die Stadt noch etwas genauer und die WiWö durften den dortigen Tierpark erforschen.


An den beiden letzten Tagen, bauten wir alle unsere „Kunstwerke“ wieder ab und verpackten die Zelte und alles andere Material sauber und ordentlich, dass wir nächsten Sommer beruhigt zu neuen Abenteuern aufbrechen können.

Wald, Wiese, Wasser

Am ersten Juni-Wochenende hat der Salzburger Landesverband seit langem wieder den Kornettentag und den Georgswettbewerb (GWB) für die Guides und Späher veranstaltet. Die Veranstaltungen standen unter dem Motto „Wald, Wiese, Wasser“ und fanden in Kuchl statt. 

Am Samstag kamen bereits die Kornetten und Hilfskornetten („Leiter“) der einzelnen Patrullen (Kleingruppen innerhalb der GuSp) aus den verschiedensten Gruppen Salzburgs im Pfadfinderheim in Kuchl zusammen. Dort angekommen fanden kindgerechte Schulungen statt, die sie auf die Arbeit mit ihrer Patrulle am nächsten Tag vorbereiten sollten. Aufgrund des traumhaften Wetters verbrachten alle Pfadis den Tag am Kuchler Badesee in den eingeteilten Kleingruppen. In den Pausen durften die Kinder und Jugendlichen im See baden und konnten so auch die GuSp von den anderen Gruppen kennenlernen. Am Abend erwartete die 10 bis 13-Jährigen noch ein aufregendes Nachtgeländespiel mit anschließendem Lagerfeuer, wo die Kinder ihre  neu geknüpften Freundschaften weiter vertieften. 

Am nächsten Morgen fand nach jahrelanger Pause wieder der GWB statt. Hier konnten die Patrullen aus den Salzburger Gruppen ihr Können und Teamwork unter Beweis stellen. Insgesamt sind 25 Patrullen aus 15 verschiedenen Gruppen gegeneinander angetreten. In ganz Kuchl mussten die Kinder und Jugendlichen 8 Stationen, jeweils eine zu den Schwerpunkten der Pfadfinder, bewältigen. Hier konnten die Kornetten und Hilfskornetten ihr erlerntes Wissen vom Vortag unter Beweis stellen. 

Zum Abschluss fand noch die Siegerehrung und der Schlusskreis mit allen anwesenden Pfadis statt.